Konfirmandenunterricht
Im kirchlichen Unterricht wird ein Stück weit in das Leben in der Kirche eingeführt; deshalb gehört auch - in einer jeweils vereinbarten Weise - der Gottesdienstbesuch dazu. Wichtige Themen der christlichen und anderer religiöser Traditionen sind zentraler Unterrichtsstoff; daneben gibt es aber auch Gelegenheit, Aktuelles mit einzubeziehen. Wenn möglich, sind auch Projekte, Exkursionen und Wochenendfreizeiten Bestandteil des Unterrichts. Ein gemeinsam gestalteter Gottesdienst in zeitlicher Nähe zur Konfirmation gibt den Kindern Gelegenheit, sich und ihre Erfahrungen aus dem Unterricht der Gemeinde vorzustellen.
Über die Zulassung zur Konfirmation entscheidet das Presbyterium (der Kirchenvorstand). Wenn ein Kind aber überhaupt keine Neigung zum kirchlichen Unterricht zeigt, wird man sich schon vorher fragen, ob man ihm damit etwas Gutes tut; insofern sind Nicht-Zulassungen kaum zu erwarten.
Im Konfirmationsgottesdienst wird den Konfirmanden der Segen Gottes, der ihnen in der Taufe zugesagt worden ist, noch einmal zugesprochen; sie erhalten damit alle kirchlichen Rechte, etwa das Recht Paten zu werden und regelmäßig am Heiligen Abendmahl teilzunehmen. Dass wir dabei auch die herzliche Einladung aussprechen, die diversen Jugendeinrichtungen und -gruppen unserer Gemeinde weiterhin zu besuchen, versteht sich von selbst.
Ihre Pfarrerin Sylvia Hartmann



