Pfarrer Dr. Martin Hamburger

Pfarrer Dr. Martin Hamburger

Diakoniedirktor der Diakonie Wuppertal

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– der Erdkreis und die darauf wohnen" (Psalm 24,1)

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Tel. (dienstl.): 974 44-121

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29.07.08 - Sommerinterview mit Martin Hamburger (9.14 MB)
Radio Wuppertal-Chefredakteur Georg Rose im Gespräch mit Dr.Martin Hamburger, Direktor der Diakonie Wuppertal

05.03.10 17:29 Alter: 2 Jahr/e

Kinderhospiz Standort "auf der Kippe"

Rubrik: Allgemeines, Presse AllgemeinesPresse

 

Arbeiten Hand in Hand am Kinderhaus-Projekts: Gerhard Metzger, Christoph Humburg, Silke Kirchmann und Martin Hamburger.

Kein symbolischer Euro Kämmerer Slawig will Geld für Grundstück an der Kaisereiche sehen / Hinter dem geplanten Standort auf Küllenhahn steht damit ein Fragezeichen. 

Küllenhahn. Ob beim großen Benefizkonzert "Cronenberg hilft - weiter!" und der Werkzeugkiste, ob beim Sommerfest der Firma Meister oder bei Jubiläumsaktionen von Friseuren, ob beim Abschied aus dem Berufsleben oder
beim Traugottesdienst - beinahe bei jeder Gelegenheit im CW-Land wird für es gesammelt: das geplante Kinderhospiz Küllenhahn. Das Projekt von Caritas und Diakonie auf dem ehemaligen Kinderheim-Gelände an der Kaisereiche erfährt
in Cronenberg eine Welle der Solidarität, mit unterschiedlichsten Aktionen demonstriert ein ganzer Stadtteil: "Wir wollen das Kinderhospiz hier!"

Umso erstaunlicher, dass es beim Fortgang des Projekts hakt. Wie wir berichteten hieß es zunächst, das Land mache Probleme. In Düsseldorf winkte man jedoch ab: "Wir sind’s nicht!" Wer ist’s dann? Die Antwort: Offenbar die Stadt: Obgleich Oberbürgermeister Peter Jung im Rahmen des Benefizkonzertes
im Januar unmissverständlich klar machte, dass man alle Hürden aus dem Wege räumen werde, hakt es bei den Gesprächen von Diakonie und Caritas mit der
Stadt. Der Grund: Kämmerer Slawig will Geld für die Nutzung des Küllenhahner Grundstückes sehen. Knackpunkt ist der Verkaufspreis beziehungsweise die Pacht für das idyllische Waldgrundstück im Burgholz. "Beide Seiten wollen
das Projekt", stellt Kämmerer Dr. Johannes Slawig gegenüber der CW klar. Aber: Er könne kommunales Vermögen nicht einfach weggeben, sagt der Stadtdirektor: "Das ist städtisches Vermögen und ich bin der Treuhänder - ich muss mich dafür rechtfertigen können." Slawig unmissverständlich: "Das
Grundstück für einen symbolischen Euro wegzugeben, das ist völlig unrealistisch." Gleichwohl gibt sich Slawig gesprächsbereit: "Natürlich will ich
das Kinderhaus ermöglichen", signalisiert der städtische Finanzchef Entgegenkommen: Von marktüblichen Konditionen könne keine Rede sein, "es ist völlig klar, dass für gemeinnützige Zwecke andere Kriterien gelten". Auch ob der großen Cronenberger Solidarität mit dem Projekt habe er die städtische
Kompromisslinie weit gesteckt, "aber man darf das auch nicht überfordern". Dennoch: "Ich bin durchaus zuversichtlich", so Slawig weiter.

Diakonie und Caritas wollten sich nicht näher zu den Verhandlungen mit der Stadt äußern. Man sei in Gesprächen, bestätigt Diakonie-Chef Dr. Martin Hamburger: Kämmerer Slawig sei sehr kooperativ, Hamburger: "Wir sind mit der
Stadt dran, wir wollen das miteinander." Mit dem eindeutigen "Ja" ist indes ein "Aber" verbunden: Nicht zuletzt ob der "Jotwede"-Lage des Grundstückes im Burgholz, nicht zuletzt ob der zu erwartenden Zuschusskürzungen im Sozialbereich wollen Diakonie und Caritas keinerlei wirtschaftlichen Wagnisse
eingehen.

Das Geld für den Bau eines Kinderhauses sei zwar zu stemmen "wir müssen jetzt die Antworten auf die Frage finden, was der Unterhalt kostet und wie wir ihn finanzieren können", sagt Caritas-Vorstand Gerhard Metzger. Der entlegene Standort an der Kaisereiche sei mit Mehrkosten verbunden, "wenn wir die nicht finanzieren können, kann man das Hospiz an diesem Standort nicht machen".
Ob der großen Solidarität und beeindruckenden Spendenbereitschaft für das Projekt sehen sich Caritas und Diakonie noch mehr in der Pflicht, das Hospiz-
Vorhaben "Spitz auf Knopf" zu rechnen: "Auf das, was wir machen, müssen sich die Spender verlassen können", unterstreicht Caritas-Vorstandsvorsitzender Dr.
Christoph Humburg: "Wir wollen den Spendern in Cronenberg, aber natürlich auch den Großspendern gerecht werden."

Steht das Kinderhospiz an der Kaisereiche auch auf der Kippe, so soll es aber auf jeden Fall in Cronenberg entstehen: "Es istganz toll, dass ein Stadtteil derart mobil macht", sagt Diakonie-Direktor Martin Hamburger: "Das verpflichtet auch." Als "eine Herzensangelegenheit" bezeichnet Silke Kirchmann, Leiterin der Caritas-Hospizdienste, das geplante Hospiz: "Es gibt sie ja ganz aktuell, die Eltern, die darauf warten." Etwa 40 Familien betreuen die Caritas-Hospizdienste, rund 250 Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern gibt es in Wuppertal. Silke Kirchmann: "Diese Familien ringen danach, dass ein Kinderhospiz gebaut wird, diesen Familien wollen wir helfen!"

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Termine Februar 2012
08.02.12 Malkurs 10:00
08.02.12 Pfefferkörner (6-8 Jahre) 16:30
08.02.12 Entspannungskurs 16:30
09.02.12 Kleinkindgruppe (1.-3. Lebensjahr) 09:30
09.02.12 Young Stars (ab 13 J.) 18:00
09.02.12 Tanz-Treff 19:30
10.02.12 Redaktionsschluss Gemeindebrief
10.02.12 TNT-Teenager Treff (ab 14 J.) 18:30
12.02.12 Kindergottesdienst 10:00
12.02.12 Gottesdienst 10:00

Februar 2012

Alles ist erlaubt - aber nicht alles nützt. Alles ist erlaubt - aber nicht alles baut auf. Denkt dabei nicht an euch selbst, sondern an die anderen. 

1. Korinther 10, 23-24